Herzlich Willkommen

Der SPD-Kreisverband Erlangen-Höchstadt stellt sich Ihnen auf diesen Seiten vor. Unter Termine können Sie nicht nur die Termine des Kreisverbandes einsehen, sondern auch einiger Ortsvereine.


Herzlichst, Ihr

Landrat
Eberhard Irlinger
 
 

Topartikel Ratsfraktion Kreistagsfraktion geht in Klausur

Nur ein kurzer Blick aus dem Fenster galt der herrlich verschneiten Fränkischen Schweiz. Die Gedanken und Überlegungen mussten gleich wieder zu so unromantischen Themen wie dem Kreishaushalt und der weiteren Entwicklung des Landkreises zurückkehren. Die SPD-Kreistagsfraktion Erlangen-Höchstadt traf sich am letzten Wochenende zu einer Klausurtagung in Gößweinstein, mitten in der Fränkischen Schweiz.

Veröffentlicht am 02.02.2010

 

Bundespolitik 100 Tage schwarz-gelbe Bundesregierung

100 Tage ist die CDU/CSU/FDP-Bundesregierung in dieser Woche im Amt. Die bisherigen Ergebnisse der schwarz-gelben „Wunsch-Ehe“ sind katastrophal, das öffentliche Urteil vernichtend: Schwarz-Gelb bedient Klientelinteressen, plündert die öffentlichen Kassen, stellt unser bewährtes Sozialsystem in Frage, marschiert zurück in den Atom-Staat und stiftet Chaos bei der Betreuung und Beratung von Arbeitslosen.

Beispiel Klientelpolitik: Millionenspenden aus der Hotelbranche

Entgegen aller ökonomischen Vernunft und dem Rat vieler Experten hat Schwarz-Gelb den Mehrwertsteuersatz für Hotelübernachtungen von 19 auf 7 Prozent herab gesetzt. Vorangegangen waren Wahlkampfspenden der Hotelbranche an FDP und CSU in Millionenhöhe.

Beispiel Staatsfinanzen: „Steuer-Party“ zu Lasten der Menschen

Als eine der ersten Maßnahmen hat Schwarz-Gelb Steuergeschenke vor allem für Hoteliers, Unternehmen und reiche Erben durchgesetzt. Demnächst sollen weitere 20 Milliarden Euro folgen. Wer für diese „Steuer-Party“ zahlen soll, verschweigt Schwarz-Gelb vor der NRW-Landtagswahl am 9. Mai. Aus guten Gründen: Denn schon jetzt ist klar, dass überall Leistungen gekürzt werden müssen und Gebühren steigen werden. Das heißt im Klartext: Weniger Netto für Menschen mit geringem oder normalem Einkommen.

Beispiel Sozialsystem: Auf dem Weg zur Kopfpauschale

Kniefall vor der Gesundheitslobby aus Pharmaindustrie, Privater Krankenversicherung und Ärzte- und Apothekerverbänden. Schwarz-Gelb hat nichts getan, um den Kostenanstieg im Gesundheitswesen zu bremsen und für mehr Wettbewerb zu sorgen. Stattdessen bereiten sie den Einstieg in die unsoziale „Kopfpauschale“ vor, die Millionen von gesetzlich Versicherten zu Bittstellern macht und die Steuerzahler Milliarden Euro zusätzlich kostet.

Beispiel Energiepolitik: Rückmarsch in den Atomstaat

Schwarz-Gelb will uralte Pannenmeiler – trotz beschlossenem Atomausstieg – weiterlaufen lassen und damit der Atomindustrie Milliarden Euro in die Kassen spülen. Was mit dem gefährlichen Atommüll passieren soll, bleibt offen. Für die Beseitigung der skandalösen Zustände im niedersächsischen Atomlager Asse sollen die Steuerzahler aufkommen.

Beispiel Chaos: Job-Center stehen am Abgrund

Die schwarz-gelbe Bundesregierung stemmt sich gegen eine Änderung des Grundgesetzes, mit der die Arbeit der „Job-Center“ und damit die Betreuung Hunderttausender Arbeitsloser auf eine verlässliche Grundlage gestellt würde. CDU-Arbeitsministerin von der Leyen will die Job-Center sogar wieder zerschlagen. Die Folge: Chaos bei der Arbeitsberatung und -vermittlung, Unsicherheit bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und – am schlimmsten – weniger Hilfe für die, die sie am dringensten brauchen: die Arbeitslosen und Arbeitssuchenden.

Das Urteil der Berliner Zeitung über Schwarz-Gelb: „Nicht regierungsfähig!” (4.2.2010)

Veröffentlicht von SPD Heßdorf am 04.02.2010

 

Soziales & Familie SPD Heßdorf diskutiert über die Hartz IV Gesetze

Sigmar Gabriel, der neue SPD-Vorsitzende hatte in seiner aufrüttelnden Rede beim Bundesparteitag die Basis aufgefordert, wieder mehr inhaltliche Themen zu diskutieren und sich bei der Bewältigung wichtiger Lebensbereiche und Polititkfelder einzumischen. Diesem Aufruf ist der Ortsverein Heßdorf gerne gefolgt und hat sich in dieser Woche intensiv mit Verbesserungsvorschlägen der Hartz IV-Gesetzgebung auseinandergesetzt.

Nella Döbbelin erinnerte eingangs daran, dass die Wähler im letzten September insbesondere wegen der als teilweise ungerecht empfundenen Regelungen von Hartz IV, wegen der Rente mit 67 und wegen des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan der SPD eine Wahlniederlage verpaßt hatten.

In einer knappen Zusammenfassung trug Bernd Döbbelin vor, dass das Bundesverfassungsgericht im Oktober 2009 im Rahmen mehrerer Verfassungsbeschwerden über die vielfältigen Probleme der derzeitigen Gesetze verhandelt hat und im Frühjahr dieses Jahres eine Entscheidung darüber treffen will. Offenbar im Vorgriff darauf haben der SPD-Vorsitzende Gabriel aber auch Ursula von der Leyen verschiedene Verbesserung der Hartz IV Regelungen ins Gespräch gebracht.
Der Ortsverein war sich nach einer längerer Diskussion einig, die folgenden Kernpunkte in einem Antrag zu bündeln und an den Unterbezirksparteitag weiterzu leiten:

  • Ein in seiner Höhe unbegrenztes Schonvermögen ist rechtlich und wirtschaftlich unvertretbar. Die jetzige Regelung, daß 250 Euro pro Lebensjahr – d.h. zum Beispiel bei einem 50-Jährigen arbeitslos Gewordenen 250 Euro mal 50 Lebensjahre sind 12.500 Euro – unangetastet bleiben können, erscheint aber sehr hart und würdigt den Spareinsatz für das Alter zu wenig. Der Vorschlag, den Betrag pro Lebensjahr angemessen zu erhöhen, wurde allgemein begrüßt.
  • Ebenso wurde befürwortet, das Arbeitslosengeld I in seiner Laufzeit von 12 Monaten bis auf 24 Monate zu verlängern in Abhängigkeit von der Zeit der Erwerbstätigkeit. So kann z.B. eine Erwerbstätigkeit von 25 oder 30 Jahren, in denen unablässig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt wurde, besser berücksichtigt werden.
  • Das Arbeitslosengeld II sollte als Grundsicherung betrachtet und eingesetzt werden, die verhindern soll, daß ein Mensch gänzlich ohne Unterkunft und ohne jedwede Versorgung (siehe USA) leben muß.
  • Dringend nachzubessern ist der Beitrag für Kinder. Hier sollte ein eigenständiger, am wirklichen Bedarf orientierter Betrag für drei gestaffelte Altersgruppen ausgezahlt werden. Ein Problem wurde darin gesehen, dass ein arbeitender Geringverdiener mit ein oder zwei Kindern dann möglicherweise schlechter dasteht als eine Hartz 4-Familie. Das aber führt in die Diskussion von Mindestlöhnen und angemessene Bezahlung für Arbeit, die extra geführt werden muß.
  • Die Zumutbarkeit von Arbeit ist ebenfalls neu zu überdenken. Es kann allerdings nicht sein, daß der vorherige Status, der vorherige Bildungsstand und eine vorherige gehobene Arbeit vor sogenannter “einfacher Arbeit” bewahren kann. Die Zumutbarkeit muß sich an der körperlichen Leistungsfähigkeit, Gesundheit und den intellektuellen Möglichkeiten orientieren. Deshalb ist die Maxime “Fordern und Fördern” richtig, nur ist in der Vergangenheit und heute weniger gefördert und mehr gefordert worden, siehe Roland Koch.

Die umgangssprachliche Formulierung “Hartz 4” sollte dringend aus dem Sprachgebrauch verschwinden, da nicht nur Herr Hartz sondern dieser Bereich negativ belastet ist und bleiben wird. Eine korrekte Bezeichnung könnte lauten: „Gesetz zur Grundsicherung von Arbeitslosen” (oder Grundsicherungsgesetz).

Veröffentlicht von SPD Heßdorf am 04.02.2010

 

Ratsfraktion Ratsinformationssystem: Antrag zum Haushalt 2010

Die SPD-Kreistagsfraktion beantragt die Einführung eines Ratsinformationssystems im Internet.
Die erforderlichen finanziellen Mittel sind im Haushalt 2010 und folgende bereitzustellen.
Ein solches System, in dem die Sitzungsunterlagen und die Protokolle bereitgestellt werden und für jeden Kreisrat einsehbar sind verbessert den Informationsfluss erheblich. Somit sind für alle Kreisräte auch die Punkte und Protokolle der Ausschusssitzungen einsehbar.

Veröffentlicht am 02.02.2010

 

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Bayern SPD Newsticker

Der Vorsitzende des Rechtsausschusses Franz Schindler: Argumente gegen den Kauf der CD sind scheinheilig

Die Diskussion über die Rechtmäßigkeit des eventuellen Ankaufs von Daten über mögliche Steuerhinterzieher wird nach Ansicht des Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Landtags, Franz Schindler (SPD), mit abstrusen Argumenten geführt und ist scheinheilig. Es habe überhaupt nichts mit Hehlerei zu tun, wenn der Staat für Informationen über Steuerhinterziehung Geld bezahle. Vielmehr gehe es darum, potentielle Straftäter und ihre Gehilfen oder Anstifter in international tätigen Banken zu überführen. Wer dies als elementaren Verstoß gegen rechtsstaatliche Prinzipien bezeichne und wie die FPD mit dem Folterverbot gleichsetze, habe die Maßstäbe verloren.

Nachdem jetzt auch Bayern Informationen zu möglichen Steuersündern zum Ankauf angeboten worden sind, fordert der SPD-Fraktionsvorsitzende Markus Rinderspacher Ministerpräsident Seehofer auf, diese Steuersünder-CD zu kaufen

2000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel: Oppositionsführer hat kein Verständnis für das Verständnis des Ministerpräsidenten für Siemens - Fragwürdige unternehmerische Entscheidung

Nachdem die Münchner Universität Interesse an einem Islam-Lehrstuhl zeigt, fordert die hochschulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Isabell Zacharias, in einem Antrag die Staatsregierung auf, die Möglichkeit einer universitären Ausbildung für Imame und islamische Religionslehrer zu schaffen.

Zu Forderung der CSU nach der Abschaffung der regionalen Planungsverbände erklärt die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD, Annette Karl, MdL:

?Die Forderung der CSU nach einer Abschaffung der regionalen Planungsverbände ist für den Bürokratieabbau ein völlig verfehlter Ansatz. Die regionalen Planungsverbände sind wichtige Abstimmungs- und Entscheidungsgremien für interkommunale Zusammenarbeit.

Nach 100 Tagen schwarz-gelber Bundesregierung zieht der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert Bilanz: "Ein guter Start sieht anders aus als der schwarz-gelbe Zick-Zack-Kurs und die öffentlich ausgetragenen Streitereien. Wir können uns nur schwer in eine Grundsatzdebatte mit der Regierung begeben. Die ist momentan viel zu sehr mit internen Auseinandersetzungen beschäftigt", so Burkert. "Wenn es schon in den Flitterwochen kriselt, zeigt sich doch, wie zerbrechlich das schwarz-gelbe Bündnis ist."

Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt den Ankauf der Steuersünder-CD mit Daten von etwa 1300 Kunden einer Schweizer Bank. Die zum Zweck der Steuerhinterziehung in die Schweiz transferierten Gelder in Höhe von über 400 Milliarden Euro sollen nach Recht und Gesetz in Deutschland versteuert werden. In einem aktuellen Dringlichkeitsantrag fordert die SPD-Landtagsfraktion aber auch einen besseren Steuervollzug in Bayern. ?Mangelnde Kontrollen machen es viel zu leicht, unversteuerte Gelder ins Ausland zu schaffen", stellt der SPD-Haushaltssprecher Volkmar Halbleib fest.

Sabine Dittmar und Volkmar Halbleib fordern in Dringlichkeitsantrag Erhalt des Siemens-Standortes in Bad Neustadt an der Saale

Der Standort des Werkes der Siemens AG in Bad Neustadt an der Saale mit seinen 2.000 qualifizierten Arbeitsplätzen und die 300 bedrohten Arbeitsplätze am Standort Erlangen müssen nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion erhalten werden.

Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Unterbezirkes Nürnberg, Angelika Weikert, fordert die bayerische Staatsregierung auf, sich nicht länger gegen eine Grundgesetzänderung bezüglich der Jobcenter zu sperren. ?Der vorgelegte Entwurf der Bundesarbeitsministerin wird sogar aus den eigenen Reihen blockiert. So wenig ich ein Fan von Roland Koch bin, aber in dieser Sache sollte sich Herr Seehofer ein Beispiel am hessischen Ministerpräsidenten nehmen!", so die Abgeordnete.

Bundesumweltminister Röttgen (CDU) setzt Arbeitsplätze und die deutsche Technologieführerschaft aufs Spiel - SPD stellt Dringlichkeitsantrag im Landtag

Bundesumweltminister Röttgen hat umfangreiche Kürzungen bei der Förderung der Solarenergie nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angekündigt. Dazu Ludwig Wörner, umwelt- und energiepolitischer Sprecher der bayerischen SPD-Landtagsfraktion: ?Im Gegensatz zu den Milliardensubventionen für Atomkraft und Kohle, handelt es sich bei der Vergütung von Solarstrom um die Förderung einer Zukunftstechnologie. Mit den übertriebenen Kürzungen setzt Röttgen die deutsche Technologieführerschaft in dieser Branche sowie jede Menge Arbeitsplätze aufs Spiel".

Zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst und dem morgigen Warnstreik erklärt die bayerische SPD-Generalsekretärin Natascha Kohnen:

?Die Lohnforderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst sind gerechtfertigt. Gute Arbeit muss gut entlohnt werden. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten die Zeche für die falsche Politik von CSU und FDP zahlen müssen.

Die Politik darf die grundlegenden Voraussetzungen einer familienfreundlichen Politik auch in Krisenzeiten nicht aus dem Blick verlieren. ?Die Staatsregierung kündigt zwar an, bei den Familien nicht sparen zu wollen, aber Stillstand bedeutet hier einen echten Rückschritt", beklagt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion, Johanna Werner-Muggendorfer. Gemeinsam mit der familienpolitischen Sprecherin der Landtags-SPD, Diana Stachowitz, legte die SPD-Vizefraktionschefin am Montag der Presse im Landtag einen Acht-Punkte-Katalog der SPD-Forderungen zur Familienpolitik vor. Werner-Muggendorfer: ?Jetzt sind wir gespannt, was konkret Frau Haderthauer und Herr Seehofer am Dienstag bei der Präsentation der familienpolitischen Pläne der Staatsregierung zu bieten haben."

 

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