Der Ortsverein Herzogenaurach und die Arbeitgemeinschaft 60plus hatten
den Finanzexperten (und ehemaliges Siemens Vorstandsmitglied) Dr. Werner Maly als Gastredner eingeladen. Er referierte über das aktuelle Thema:
"Finanzkrise und Schuldenkrise"
Wie sie entstand und welche Folgerungen wir ziehen müssen.
Wirtschaft
Trotz gewitterträchtigem Wetter und trotz der zeitgleich verlaufenden Stadtratssitzung kamen knapp 50 interessierte Bürger/innen aus Herzogenaurach, Erlangen und dem Landkreis am 22. Juli in den „Polstersaal“ des Gasthauses „Zum Kastanienbaum“.
Werner Maly führte die Zuhörer in leicht verständlicher Art durch den Dschungel der Finanzwelt. Er spannte den Bogen von der deregulierenden Gesetzgebung der damaligen Bush-Regierung, die riskante Finanzgeschäfte erst ermöglichte über die sich daraus entwickelnde US-Immobilienblase bis hin zu den gegenwärtigen Staatskrisen. Die Bankenkrise ist seiner Ansicht nach noch nicht vorbei.
Seine Folgerungen:
Die Finanzwirtschaft stärker kontrollieren, wie es vor Jahren bereits Altkanzler Helmut Schmidt gefordert hat sowie Schuldenabbau. Hier lässt er kein gutes Haar am Sparpaket der schwarz-gelben Koalition – es trifft mal wieder die Falschen. Besser wäre Subventionsabbau und die Einführung einer globalen Transaktionssteuer.
Bei der anschließenden Diskussion ging Maly nochmals ausführlich auf Fragen aus der Zuhörerschaft ein.
Etwa 50 Zuhörer/innen folgten aufmerksam Malys Exkurs in die Finanzwelt
Ortsvereinsvorsitzender Dieter Breyer und AK 60plus-Vorsitzende Gisela Nowack bedankten sich bei Werner Maly für seinen Vortrag
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